Der Winter wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin dem Element Wasser zugeordnet. Es ist die Zeit des Rückzugs, der Dunkelheit, der Abwesenheit von Licht. Es ist die Zeit der Innenschau, der Starre, des Kräftesammelns. Ich fühle in dieser Zeit das akute Bedürfnis nach Winterschlaf. Ich bin in der Stimmung: lasst mich alle in Ruhe, ihr findet mich unter der Bettdecke, aber sucht mich da bitte nicht.
Die längste Nacht und die Rückkehr des Lichts
Viel wird über den 21. Dezember geredet – die Wintersonnenwende. Ich lese über zwei Perspektiven: Es ist die längste Nacht. Assoziert wird auch: wir sind mitten im Winter. Die andere Perspektive: Es ist die längste Nacht – aber auch der Moment, in dem das Yang, das Licht, zurückkehrt. Leise, in kleinen Schritten, aber da bewegt sich etwas im Dunkeln. Leise und langsam können wir dieses Licht mit Kerzen und Feuer begrüssen. Das Lichterfest, als das die Zeit um Weihnachten auch mal gedacht war.
Das Paradoxe? In die gleiche Zeit fällt die Zeit, die wir mit grossem Stress, Hektik, Geschenke kaufen, Jahresabschluss und Familienorganisation verbringen. Dass da etwas nicht im Gleichgewicht ist, fällt sofort auf. Das fordert uns heraus, zerrt an uns, zerreisst uns zwischen Bedürfnissen und Realität.
Wie findest du deine Oasen der Ruhe? Kannst du sie ausdehnen? Was kannst du gestalten, dass es langsamer und ruhiger geht, auch im Dezember? Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen.
Alles Liebe, Nathalie
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von TuCalendi. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

